Wir

Malina Opitz. Am Ende eines Journalistikstudiums nahm ich an einer Schwitzhüttenzeremonie teil, die mein Leben veränderte.  Anstatt als Journalistin zu arbeiten, folgte ich einem Inneren Ruf und ging nach Peru. Dort lernte ich beim Meisterschamanen Don Agustin Rivas und seinen Gefährten über Heilpflanzen und die Magie des Regenwalds. Danach war ich zweimal in Indien, unter anderem bei Pujya Swamiji in Rishikesh. Zurück in Deutschland ging ich 2013-2020 in die Lehre bei Gabi Brockmann und Ingo Thomas, zwei Eingeweihte auf dem Schönheitsweg nach Großvater Tom Wilson (Diné). Dort bei "Spiritcall" traf ich auf meinen Gefährten Dirk Kreuzer. 2016 wurde ich initiiert, das Hopi-Gebet der "13 Pipefill" von der Weißen Büffelkalbfrau, sprechen zu dürfen. 2019 wurde ich als Schwitzhüttenleiterin eingeweiht. Ich arbeite in eigener Praxis als Körperpsychotherapeutin nach Gerda Boyesen und bin Inhaberin des Raja Yoga Chemnitz.

"Schamanismus ist der individuelle Seelenpfad, der uns wieder berührbar macht. Dieser Ruf, diese Sehnsucht bringt uns die Erinnerung an die Verbundenheit allen Seins, wo der Mensch - als jüngstes Kind der Evolution - seinen Platz als Erdenhüter einnimmt. Mein Ruf brachte mich in den peruanischen Regenwald und in den Norden Indiens. Und immer bin ich meinem größten Lehrer gefolgt: dem Leben selbst. Ich ehre die Traditionen meiner Ahnen und der Völker dieser Erde. Und ich frage: Wer sind wir, wenn wir lebendig sind? Wer sind wir, wenn wir vom Strom der Unendlichkeit berührt werden? Dies hervorzulocken, dem wohne ich bei."

Dirk Kreuzer. Als Jugendlicher spürte ich, dass es mehr gab, als meine Augen sehen konnten, mehr als das Offensichtliche. Ich wollte lernen, mit dem Herzen zu sehen - auf den Spuren des Unsichtbaren. Mit 21 Jahren wurde ich in den I. Reiki Grad eingeweiht und machte erste Heilerfahrungen durch das Auflegen meiner Hände. Durch die Teilnahme an einer Schwitzhüttenzeremonie im Dezember 2000 gelangte ich auf den Schönheitsweg und blieb dort 20 Jahre in Ausbildung. In dieser Zeit wurde ich von den Schamanen Gabriele Brockmann und Ingo Thomas (www.spiritcall.de) u.a. in das Gebet der „13 Pipefill“ und als Schwitzhüttenleiter initiiert. Seit 2017 veranstalte ich Schwitzhütten und Medizinrad-Workshops. Nachdem ich lange in der Gastronomiebranche tätig war, mache ich heute eine Ausbildung in Körperpsychotherapie nach Gerda Boyesen (www.biodynamik.de). 

"Schamanismus bedeutet für mich hinter die Schleier dieser einen Wirklichkeit zu schauen, so wie es Kinder ganz natürlicher Weise tun. Die Berührung des Herzens durch das Erfahren, dass alles von Gott beseelt ist, jedes Wesen, jeder Stein und jede Pflanze. Das Erinnern, wer ich wirklich bin, wo mein zu Hause ist, welche Ur-Kraft in mir wohnt und dass ich mit allem verbunden bin. Und somit dem Leben lauschend zu erfahren, was es wirklich bedeutet, zu leben. Voller Ur-Vertrauen und der Gewissheit jederzeit geführt, gehalten, geborgen, geliebt und gesegnet zu sein."

***

Unsere Schwitzhüttenzeremonien und Workshops stehen allen Menschen offen. Es braucht weder Vorkenntnisse noch schamanische Erfahrungen. Die Zeremonien werden stets mit einer heiligen Gebetszeremonie des Schönheitsweges eröffnet und geschlossen. Die Medizin der Gebete, die Anwesenheit unsere Geistlehrer, Kraftgegenstände wie unsere Trommeln und Medizinstäbe sowie die Schönheit der Altäre und Geistpfade dienen als Bindeglied zwischen den alltäglichen und den nicht-sichtbaren Wirklichkeiten. Heilige Räume entstehen und erlauben den Teilnehmern ihr Bewusstsein im eigenen Rhythmus auszudehnen, sich zu erinnern und zu wachsen. Kraft wird gewonnen und in die alltäglichen Welten getragen. Ein jeder Teilnehmer wird dort abgeholt, wo er gerade steht. Jeder Teilnehmer kann Gegenstände mitbringen, die für ihn eine besondere Bedeutung haben, um sie erwecken und segnen zu lassen.

 

Zeremonien und Workshops ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes, Heilpraktikers oder Psychotherapeuten. Die schamanische und die Gangart der westlichen Medizin ergänzen einander; eine jede hat ihre Berechtigung und wird entsprechend geehrt.